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Informationen für Eltern

Leben bedeutet in Bewegung sein. Bei einem gesunden Kind beobachtet man feine kleine fließende Bewegungen des ganzen Körpers. Als Therapeutin empfinde ich es immer wieder als ein Wunder, wie fein der kleine Körper sich bei der Behandlung bewegt und wie beweglich er in sich ist.

Werden Strukturen im Körper durch äußere Einwirkungen in ihrer Bewegung beeinflusst, wie es häufig bei der Geburt vorkommt, verändern sie ihre Beweglichkeit. Dies ist für mich im Gewebe ertastbar. Die Craniosacrale Behandlung unterstützt das Finden des eigenen entspannten, freien Bewegungsrhythmus im Gewebe und hilft entwicklungsbehindernde Spannungszustände zu lösen.

Bei Geburtstraumen ist ein sanftes Lösen von den komprimierten Bereichen nach der Geburt zu empfehlen, da entstandene Überspannungen zu Entwicklungsverzögerungen und anderen gesundheitlichen Störungen führen können.

Anzeichen für ein mögliches Geburtstrauma können unter anderem sein:

Das Kind ist sehr schnell reizbar, ängstlich und schreckhaft. Es reagiert auf Geräusche und Veränderung mit plötzlichem Weinen und findet schwer zur Ruhe. Oftmals bestehen Einschlaf- und Durchschlafprobleme. Häufig sind Überstreckungen der Wirbelsäule nach hinten zu beobachten, durch welche sich das Stillen schwierig gestalten kann. Zuckungen und asymmetrische Bewegungen beim Kind können ein Zeichen für durch Kompressionen bei der Geburt entstandene nervale Überreizungen sein. Wenn Kleinkinder gehäuft krank sind oder dauernde Beschwerden wie Asthma haben, kann dies ebenfalls einen Zusammenhang zu einem nicht ausreichend verarbeiteten Geburtserlebnis haben.

Wenn Sie mit Ihrem Kind zu einer Craniosacralen Behandlung kommen möchten, empfehle ich ein telefonisches Vorgespräch mit mir. Dabei können Sie mir gern Fragen stellen und mir erzählen, warum Sie eine Behandlung wünschen.